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MM MASSAGEN · BLOG

Schweizer Physiotherapie und Osteopathie im internationalen Vergleich

Physiotherapie und Osteopathie geniessen in der Schweiz einen hohen Stellenwert. Dieser Status bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Schweizer Arbeitsweise international in allen Bereichen führend ist.

Manuelle ganzheitliche Einschätzung einer Patientin bei MM Massagen

Auch wissenschaftliche Veröffentlichungen zeigen Entwicklungsbedarf innerhalb der Schweizer Physiotherapie, beispielsweise bei erweiterten Kompetenzen und einheitlichen Advanced-Practice-Strukturen.

Bewegung ist wichtig und ein wesentlicher Bestandteil einer modernen Therapie. Bewegung allein ist jedoch keine ganzheitliche Behandlung. Entscheidend ist die Verbindung von Bewegung mit funktioneller Analyse, Massage, Palpation und gezielter manueller Therapie.

Massage und Bewegung gehören zusammen

Gerade im internationalen Spitzensport zeigt sich, wie wichtig das Zusammenspiel verschiedener therapeutischer Bereiche ist.

Bewegung, Regeneration, Massage, manuelle Therapie, funktionelle Anatomie und individuelle Belastungssteuerung gehören zusammen.

Medizinische Massage darf deshalb nicht auf das Lockern verspannter Muskeln reduziert werden. Bei entsprechender Ausbildung und Spezialisierung umfasst sie die intensive Arbeit mit Muskulatur, Faszien, Gewebe, Palpation, Bewegung und funktionellen Zusammenhängen.

Ein Physiotherapeut oder Osteopath ist deshalb allein aufgrund seiner Berufsbezeichnung nicht automatisch einem hoch spezialisierten medizinischen Masseur überlegen.

Meine Erfahrung im Spitzensport

Seit über 30 Jahren arbeite ich therapeutisch und war über Jahrzehnte für Elite-Sportvereine und Spitzensportler tätig.

Gerade dort sind Regeneration, Belastbarkeit, Bewegungsqualität und präzise manuelle Arbeit entscheidend. Im Austausch mit Ärzten und Fachpersonen aus der Sportmedizin habe ich auch kritische Einschätzungen zur Schweizer Physiotherapie erlebt.

Auf internationalem Leistungsniveau zählt letztlich nicht der Titel. Entscheidend ist, was ein Therapeut erkennt, versteht und praktisch beherrscht.

Mein Ansatz: den ganzen Menschen sehen

Bei MM Massagen behandle ich nicht einfach nur die Stelle, an der Beschwerden auftreten.

Der Körper funktioniert als Kette.

Bei Nackenbeschwerden können beispielsweise auch Schulterhöhe, Schulterblätter, Wirbelsäule, Rumpf, Beckenstellung, Beinachsen und Füsse betrachtet werden.

Anamnese, Sichtbefund, Bewegungs- und Funktionstests sowie die manuelle Einschätzung werden miteinander verbunden.

Durch gezieltes Abtasten werden unter anderem Muskelspannung, Faszien, empfindliche Bereiche und Gewebebeschaffenheit beurteilt.

So entsteht eine individuelle therapeutische Ganzkörperbehandlung statt einer Behandlung nach Schema.

Ursache verstehen, nicht nur Symptome behandeln.

Warum ich mich fachlich nicht unterordnen lasse

Meine Qualifikation endet nicht bei der Berufsbezeichnung medizinischer Masseur.

Mein fachlicher Hintergrund umfasst Sportwissenschaft und Gesundheitswissenschaft, ein dreijähriges Basisstudium mit klinischer Anatomie und Physiologie, Traditionelle Chinesische Medizin, medizinische Sportmassage sowie Athletik-, Reha- und Leistungstraining.

Ein besonderer Schwerpunkt ist Fascial Manipulation nach Stecco. Ich absolvierte eine vierjährige Ausbildung an der Universität Padua in Italien und bin heute Fascial Manipulation Teacher Instructor.

Hinzu kommen mehr als 30 Jahre therapeutische Erfahrung, die langjährige Betreuung von Elite-Sportvereinen und Spitzensportlern sowie internationale Auszeichnungen:

Award 2014 — präziseste Tastwahrnehmung weltweit

4-facher Weltmeister & 2-facher Europameister in medizinischen Therapien

2-facher Weltmeister & 2-facher Europameister in Tiefenentspannungsmassage

Ehrenurkunde der Deutschen Sporthochschule Köln

Mitgliedschaften & Fachnetzwerk

Fachlicher Austausch, Weiterbildung und internationale Vernetzung sind ein wichtiger Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit.

World Massage Federation

Fascia Research Society

Cochrane

Aufgrund meiner Ausbildung, meiner internationalen Spezialisierung, meiner Tätigkeit als Fascial Manipulation Teacher Instructor, meiner Arbeit im Spitzensport und mehr als 30 Jahren therapeutischer Erfahrung lasse ich mich fachlich nicht pauschal Physiotherapeuten oder Osteopathen unterordnen.

Fazit

Bewegung ist wichtig. Massage und manuelle Therapie sind ebenfalls wichtige Bestandteile einer umfassenden therapeutischen Arbeit.

Bewegung, funktionelle Anatomie, Palpation, Faszienarbeit und Ganzkörperbehandlung müssen sinnvoll miteinander verbunden werden.

Ein Berufstitel allein ist kein Beweis für höhere praktische Kompetenz.

Entscheidend ist, was jemand gelernt hat, wie intensiv er sich spezialisiert hat, welche Erfahrung er besitzt und was er am Menschen tatsächlich erkennen und therapeutisch umsetzen kann.