Nackenschmerzen – warum der Auslöser nicht immer nur im Nacken liegen muss
Nackenschmerzen, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen gehören zu den häufigsten Beschwerden. Viele Menschen wünschen sich verständlicherweise, dass genau dort massiert wird, wo es schmerzt. Doch der Ort des Schmerzes muss nicht automatisch der einzige Bereich sein, der für die Beschwerden relevant ist.
Bei MM Massagen beginnt eine gezielte Behandlung deshalb nicht einfach mit der Massage. Zuerst steht die Frage im Mittelpunkt: Warum entstehen die Beschwerden – und welche funktionellen Zusammenhänge können dahinterstehen?
Eine sorgfältige Analyse ist die Grundlage der Behandlung
Bevor ich behandle, betrachte und beurteile ich den Körper systematisch. Ein verspannter Nacken kann beispielsweise mit der Stellung und Bewegung der Schulterblätter, dem Brustkorb, der Wirbelsäule, dem Becken oder anderen funktionellen Zusammenhängen verbunden sein.
Deshalb gehören für mich Anamnese, Begutachtung, Bewegungs- und Funktionstests sowie Palpation zu einer professionellen therapeutischen Einschätzung.
Bei der Begutachtung betrachte ich den Körper von Kopf bis Fuss. Dabei achte ich unter anderem auf Kopf- und Nackenposition, Schulterhöhe, Schulterblätter, Brustkorb, Wirbelsäule, Becken, Beinachsen, Knie, Füsse und Gewichtsverteilung.
Eine sichtbare Auffälligkeit ist dabei zunächst eine Beobachtung und keine Diagnose. Entscheidend ist, was sich bei Bewegung, Funktionstests und der anschliessenden Palpation zeigt.
Warum Bewegung und Funktion geprüft werden
Ein Körper kann im Stand asymmetrisch erscheinen und trotzdem gut funktionieren. Umgekehrt können relevante Einschränkungen vorhanden sein, die man von aussen kaum erkennt.
Deshalb lasse ich bestimmte Bewegungen gezielt ausführen und beobachte beispielsweise Beweglichkeit, Seitenunterschiede und das Zusammenspiel verschiedener Körperregionen.
Die Massage ist damit nicht einfach eine standardisierte Abfolge von Griffen. Sie wird auf das abgestimmt, was sich bei der individuellen Einschätzung zeigt.
Meine Hände sind ein wichtiges Werkzeug
Nach der visuellen und funktionellen Einschätzung folgt die Palpation. Mit den Händen lassen sich unter anderem Gewebespannung, Verschieblichkeit und Unterschiede zwischen verschiedenen Bereichen wahrnehmen.
Gerade bei einer ganzheitlichen Behandlung möchte ich deshalb nicht ausschliesslich den schmerzenden Nacken betrachten. Ich beziehe die Körperregionen ein, die für das individuelle Beschwerdebild und die funktionellen Zusammenhänge relevant erscheinen.
Nicht nur dort behandeln, wo es weh tut
Wenn jemand mit Nackenschmerzen zu mir kommt, bedeutet das deshalb nicht automatisch, dass während der gesamten Behandlung nur der Nacken massiert wird.
Mein Ansatz bei MM Massagen ist eine Ganzkörperbetrachtung. Beschwerden werden nicht isoliert betrachtet. Ziel ist es, mögliche funktionelle Zusammenhänge zu erkennen und die manuelle Behandlung entsprechend aufzubauen.
MM Massagen – Reigoldswil BL
Über 30 Jahre Erfahrung in ganzheitlicher Therapie, manueller Arbeit und therapeutischer Körperbehandlung.
Eine sorgfältige Analyse, eine systematische Begutachtung und eine individuell aufgebaute Behandlung bilden die Grundlage meiner Arbeit.
Beschwerden nicht nur behandeln – Zusammenhänge erkennen.
Nackenschmerzen ganzheitlich betrachten
Wenn Sie Ihre Beschwerden nicht nur punktuell behandeln lassen möchten, sondern Wert auf Begutachtung, Funktionstests, Palpation und eine individuell aufgebaute Behandlung legen, können Sie gerne einen Termin anfragen.
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