Migräne – warum ich den ganzen Körper betrachte
Migräne ist mehr als Kopfschmerz. Sie kann den Alltag massiv beeinträchtigen und hat unterschiedliche Ursachen und Einflussfaktoren. In meiner Praxis beobachte ich bei Migränepatienten jedoch immer wieder: Zusätzlich zur Migräne bestehen häufig starke muskuläre Spannungen – besonders im Kiefer, Nacken und Schultergürtel. Genau deshalb behandle ich bei MM Massagen nicht einfach nur dort, wo es weh tut. Ich betrachte den Menschen ganzheitlich.
Der Kopf ist nicht vom restlichen Körper getrennt
Nacken, Schultergürtel, Kiefer und Brustwirbelsäule arbeiten funktionell zusammen. Spannungen, eingeschränkte Beweglichkeit oder dauerhaft hohe Belastung in einem Bereich können sich auf andere Bereiche auswirken. Deshalb schaue ich bei der Behandlung nicht nur auf die Stelle, an der die Beschwerden wahrgenommen werden.
Nacken und Schultern gezielt untersuchen
Bei der Behandlung achte ich auf Muskeltonus, Beweglichkeit, Druckempfindlichkeit und auffällige Spannungsmuster. Daraus ergibt sich kein starres Schema: Die Behandlung wird an den jeweiligen Befund und die Reaktion des Körpers angepasst.
Auch Rücken und Schultergürtel gehören dazu
Eine ganzheitliche Betrachtung kann deshalb auch Rücken, Schulterblätter und angrenzende Strukturen einschließen. Ziel ist es, funktionelle Zusammenhänge zu erkennen und überlastete Bereiche sinnvoll zu entlasten – statt ausschließlich lokal am Kopf oder Nacken zu arbeiten.
Individuell statt nach Standardschema
Massage und manuelle Behandlung können muskuläre Spannungen beeinflussen und Entspannung fördern. Migräne selbst ist jedoch ein komplexes neurologisches Krankheitsbild. Die Behandlung bei MM Massagen ersetzt deshalb keine ärztliche Abklärung oder medizinische Migränetherapie, sondern kann – abhängig von der individuellen Situation – begleitend eingesetzt werden.
Mein Ansatz: genau hinschauen, funktionelle Zusammenhänge berücksichtigen und die Behandlung individuell auf den Menschen abstimmen.
